Montag, 28. März 2016

Die Finanzmixerin ist umgezogen

Ich bin ab sofort unter Wordpress zu finden. Dort gefällt es mir auf Anhieb wesentlich besser. Ich finde die Gestaltung dort wesentlich schöner und auch sonst habe ich bisher nur Vorteile festgestellt. Mit den paar Beiträgen, die ich bisher habe hielt sich der Aufwand in Grenzen. Die neue Blogadresse ist finanzmixerin.wordpress.com/

Ich hoffe, dass der Wechsel auch in eurem Sinne ist und würde mich freuen, euch dort begrüßen zu dürfen.

Samstag, 26. März 2016

Wohnungsbaugenossenschaft als kleine Beimischung

In vielen Großstädten gibt es Wohnungsbaugenossenschaften, die konstant 4% Dividende ausschütten.

Wenn man sowieso Mieter ist, dann kann es auch aus wohntechnischen Gründen sehr viel Sinn machen, Mitglied einer solchen Genossenschaft zu werden. Oftmals ist darüber Wohnraum sehr viel günstiger zu haben als auf dem freien Markt und mit der Mitgliedschaftsdauer steigen die Chancen auf gute Wohnungen der Genossenschaft. D.h. selbst wenn man in naher Zukunft keinen Umzug plant, kann es sich für später trotzdem lohnen, sei es in 5, 12 oder 20 Jahren.

Die Vorteile liegen also auf der Hand: Konstante Dividenden von 4 Prozent, die von der Börse unabhängig sind und die Option auf günstigen Wohnraum.

Die Nachteile möchte ich aber auch nicht verschweigen: Bei einer Pleite der Genossenschaft ist das eingezahlte Geld vermutlich zum Großteil weg und darüber hinaus kann es eine Nachschusspflicht geben, wenn diese nicht über die Satzung ausgeschlossen wurde. Es gehen im Allgemeinen aber extrem selten Genossenschaften insolvent, u.a. da es hier starke Kontrollmechanismen gibt (siehe z.B. in diesem Artikel, in dem über eine tatsächliche Pleite berichtet wird http://www.rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/solinger-pleite-bewegt-genossenschaften-aid-1.3928249).

Ein weiterer Nachteil ist die zeitliche Gebundenheit. Von der Kündigung der Anteile bis zur Auszahlung können 1-2 Jahre vergehen. Wenn man langfristig investiert, sollte dies aber kein großer Nachteil sein.

Möglicherweise sind steigende Inflationsraten ein weiteres Risiko.

Sofern man potentiell von dem Wohnungsangebot profitieren kann, finde ich Genossenschaftsanteile einer Wohnungsbaugenossenschaft sehr gut als kleine Vermögensbeimischung. Wenn mehrere Genossenschaften in Frage kommen, dann kann man hier noch diversifizieren.

Dienstag, 8. März 2016

Die Finanzmixerin hat Ziele

Meine Ziele für 2016 sind die folgenden:
  • Eine Sparleistung von monatlich 1250 Euro
  • Der Erwerb einer Immobilie zur Vermietung
  • Die Beschäftigung mit einem alternativen Investment und ggf. Tätigung eines alternativen Investments
  • Gesamtvermögen von ca. 44.000 Euro auf 60.000 Euro erhöhen
Die Idee, einen Beitrag mit Zielen für das Jahr 2016 zu formulieren habe ich von Romsdalen
(Blog projekt-millionaer.blogspot.de)

Dienstag, 1. März 2016

Mein Aktienkauf im Januar - Wacker Neuson

Ich möchte hier meinen vergangenen Aktienkauf zum Besten geben. Ich halte Wacker Neuson für unterbewertet und habe im Januar zugegriffen. Ich hatte sehr viel Glück mit dem Einstiegszeitpunkt, denn der Kurs ist seitdem um knapp 14% gestiegen. Natürlich ist es ungewiss, ob es noch weiter nach oben geht aber ich gehe davon aus.

Ich plaudere mal aus dem Nähkästchen, warum ich mich dennoch dazu entschieden habe, den Gewinn mitzunehmen. Ich möchte wahrscheinlich bald meine erste Immobilie erwerben und brauche daher wahrscheinlich etwas Eigenkapital. Es ist nicht so, dass meine Cash-Quote so gering ist und ich es deshalb mache. Nein, ich mache es weil ich durch einen vergangenen Depotumzug auf meinem Tagesgeldkonto für einen begrenzten Zeitraum einen Aktionszinssatz von 2,5% habe bis zu einer bestimmten Grenze. Diese Grenze möchte ich ausschöpfen, da ich finde, dass fast komplett risikolose 2,5% nicht zu verachten sind. Wie ein weiterer Teil meines Kapitals gebunden ist, könnt Ihr bei meinen 6 Standbeinen nachlesen.

Für einen Verkauf kam nur meine Lieblingsaktie Wacker Neuson in Betracht, weil es die einzige mit einem deutlichen Plus war

Disclaimer: Dies ist keine Kaufempfehlung. Niemand weiß, in welche Richtung sich ein Aktienkurs entwickeln wird.

Dienstag, 23. Februar 2016

Meine Börsenstrategie

Meine Börsenstrategie sieht so aus, dass ich mich intensiv mit Unternehmensdaten beschäftige und so Unternehmen identifizieren möchte, die unterbewertet sind. Mir macht es Spaß, mich mit einzelnen Unternehmen zu beschäftigen und einfach in einen diversifizierten ETF zu investieren wäre mir im Moment zu langweilig. Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit sehr gerne mit Finanzdingen und was soll ich die ganze Zeit machen, wenn ich nicht aktiv investieren kann?

Ich möchte also ein kleiner Warren Buffet werden. Ich hatte zumindest bei zwei Aktien schon ein sehr gutes Näschen. Wenn es so weiter geht, dann werde ich tatsächlich Überrenditen erzielen. Ich habe einen Artikel in Planung für meinen Kauf im Januar.

Samstag, 20. Februar 2016

Der ultimative Vermögensbooster



Der ultimative Vermögensbooster liegt auf der Ausgabenseite. Das Sparen nützt dem Vermögensaufbau sehr viel mehr als die Einkommenssteigerung, denn ein gesparter Euro ist ein bereits versteuerter Euro. Zum Sparen eignet sich ein minimalistischer Lebensstil. Es gibt ein paar tolle Minimalismus-Blogs wie diesen: mrminimalist.com.

Wie wäre es mit einer Konsumauszeit? Ich habe vor einigen Monaten beschlossen, mir nichts materielles mehr anzuschaffen, vor allem nichts Neues. Seitdem hatte ich nur ein paar Anschaffungen. Diese Anschaffungen waren wohlüberlegt und es handelte sich um gebrauchte Sachen. Ich habe mir 2 gebrauchte Bücher gekauft, die ich unbedingt haben wollte. Und ich habe mir bei einem Gebrauchtkleidungshandel im Internet ein paar neuwertige Kleidungsstücke bestellt, da ich abgenommen habe und mir daher Sachen fehlten. Ich könnte auch in einen Secondhandshop oder auf Flohmärkte gehen, komme damit aber nicht so gut zurecht, finde dort einfach selten etwas Passendes.

Ich gehe manchmal gewohnheitsmäßig, wenn ich etwas Zeit zu überbrücken habe z.B. in einen Tchibo-Laden und habe mir seit ich die Entscheidung traf manchmal regelrecht verkneifen müssen, etwas mitzunehmen. Erst da habe ich bemerkt, wie konditioniert ich auf den Konsum war. Eine weitere Schwäche von mir war das Online-Shopping, z.B. bei Amazon. Inzwischen habe ich die meisten Newsletter abbestellt und komme daher erst gar nicht in Versuchung weiterzuklicken und zu bestellen. Hast auch du Gewohnheiten, die dazu führen, dass du mehr Geld für Dinge ausgibst, die es dir eigentlich nicht wert sind?

Ab und zu aussortieren hilft, für die Zukunft zu erkennen, auf was man schon beim Kauf verzichten kann.

Minimalismus ist eine Lebenseinstellung und bedeutet für mich keinen Verzicht. Ich besitze schon alles, was ich brauche. Dinge, die ich wirklich haben möchte und bei denen ich mir lange Zeit genommen habe, die Kaufentscheidung zu treffen, kaufe ich weiterhin. Ich verzichte hingegen auf Überflüssiges.

Die Wahl des Smartphones ist eine Entscheidung, die ich minimalistisch treffe. Ich habe kein gutes, aber ausreichendes Smartphone und habe schon einige Male mit einem besseren geliebäugelt, denke aber im Endeffekt immer wieder, dass meines ausreicht.

Die Wohnentscheidung treffe ich auch minimalistisch. Ich benötige nicht viel Platz, um glücklich zu sein. Ich schätze an einer kleinen Wohnung, dass ich weniger putzen muss. Ich fühle mich dadurch in meiner Lebensqualität nicht eingeschränkt.

Ich besaß noch nie im Leben ein Auto und möchte mir auch keines ans Bein binden.

Ich finde, wenn man sich vergegenwärtigt, dass Konsum kein Allheilmittel ist, dass man dann auf viele materielle Dinge verzichten kann, ohne dass man Lebensqualität einbüßt. Fast jeder hat Gebiete, auf denen ein minimalistischer Lebensstil ihn nicht einschränkt. Verzicht auf materielles ist ein sehr großes Sparpotential.
Man kann sogar sehr viel glücklicher sein, wenn man sich freier von materiellen Dingen macht.

In einem Punkt bin ich übrigens Maximalist: Wenn es um Unternehmungen geht. Ich verkneife mir kein Frühstück mit einer Freundin oder eine sportliche Aktivität, die Geld kostet, nur um zu sparen. Ich fahre häufig zu meiner Familie, obschon die Fahrtkosten nicht zu vernachlässigen sind. Ich verzichte nicht auf Urlaube und Wochenendausflüge.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Meine Kritik an den deutschen Finanzblogs

Ich bin gerne im Internet auf Finanzblogs unterwegs und ich bin viel lieber auf deutschsprachigen Seiten unterwegs als auf englischsprachigen. Mir ist in der deutschen Finanzbloggerszene aufgefallen, dass es sehr viel um die Börse geht. Es gibt dabei kaum Ausnahmen. Ich würde mir wünschen, dass das Thema Finanzen auch mal aus weiteren Perspektiven betrachtet wird. Natürlich ist es nur logisch, dass im Niedrigzinsumfeld die Börse ein Hauptthema bei den Finanzen ist. Trotzdem finde ich die Fixierung darauf zu eng. 

Wenn Ihr gute Finanzblogs kennt, die sich nicht nur um das Thema Börse drehen, dann freue ich mich sehr über einen Kommentar.